Trampolinhallen in Berlin: Adressen, Preise und Altersfreigaben im Überblick

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Von Reinickendorf bis Mahlsdorf verteilen sich in Berlin mehrere große Trampolinparks, vom 4.000 Quadratmeter großen JUMP House bis zur Parkour-Halle JUMP3000. Dieser Überblick nennt Adressen, Preise, Altersfreigaben und Anfahrt der wichtigsten Hallen, mit Stand Juli 2026.

Eine Trampolinhalle funktioniert fast überall nach demselben Prinzip: Gebucht wird eine feste Sprungzeit, meist 60, 90 oder 120 Minuten, abgerechnet pro Person. Auf der Fläche warten dann zusammenhängende Trampolinfelder, Schaumstoffgruben, Basketballkörbe und Hindernisparcours. Wer spontan am Wochenende oder in den Ferien kommt, riskiert Wartezeiten, weil die Zeitfenster begrenzt sind. Eine Onlinereservierung ist deshalb fast überall zu empfehlen.

Berlin gilt als eine der trampolinreichsten Städte Deutschlands. Anders als in vielen anderen Großstädten betreibt die bundesweit verbreitete Kette Superfly hier allerdings keine Halle, der größte Park ist das JUMP House in Reinickendorf. Die übrigen Hallen verteilen sich über den Norden, Osten und Süden der Stadt, eine Orientierung dazu bietet der Beitrag zu den Berliner Bezirken.


Wie viel eine Trampolinhalle in Berlin kostet und was Sprungsocken damit zu tun haben

Abgerechnet wird nach Zeit und pro Person. Im JUMP House Berlin kostet die Standard-Sprungzeit OpenJUMP 60 Minuten ab 13,99 Euro, 90 Minuten ab 19,99 Euro und 120 Minuten ab 22,99 Euro (Stand Juli 2026). Ein FamilyJUMP für 60 Minuten beginnt bei 37,99 Euro, Schulklassen springen im SchoolJUMP ab 16 Euro pro Person. Die anderen Hallen bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen: JUMP3000 in Mahlsdorf und der SPRUNG.RAUM in Marienfelde liegen mit rund 14 bis 14,50 Euro für die erste Stunde auf vergleichbarem Niveau (Richtwerte, vor der Buchung zu prüfen).

Sprungsocken sind fast überall Pflicht

Ein Detail überrascht Erstbesucher regelmäßig an der Kasse: Auf den Trampolinen sind spezielle Socken mit rutschfester Sohle vorgeschrieben. Im JUMP House fallen sie einmalig an und lassen sich bei jedem weiteren Besuch wiederverwenden, im JUMP3000 kosten sie 3,50 Euro, dort sind auch eigene Stoppersocken erlaubt. Für die Parkour-Bereiche im JUMP3000 werden zusätzlich saubere Hallenschuhe benötigt.

Wo Familien und Gruppen sparen

Nachmittags unter der Woche ist es in den meisten Hallen ruhiger und teils günstiger als am Wochenende. Familientickets sowie Gruppen- und Schulklassenraten senken den Preis pro Kopf, das JUMP3000 bietet Wandertagsangebote ab 10 Euro pro Person. Für die ganz Kleinen gibt es eigene, günstigere Sprungzeiten, im JUMP House etwa den MiniJUMP am Wochenende von 9 bis 10 Uhr ab 5,99 Euro.


Berlins größter Trampolinpark: das JUMP House in Reinickendorf

Mit über 4.000 Quadratmetern und mehr als 120 Trampolinen ist das JUMP House an der Miraustraße 38 der größte Trampolinpark der Stadt. Untergebracht ist er in einer denkmalgeschützten Backsteinhalle, deren Höhe die Anlage erst möglich macht. Zu den Bereichen zählen der FreeJUMP aus rund 70 zusammenhängenden Trampolinen, eine 3D-Dodgeball-Arena, Basketballbahnen im SlamJUMP und die Battle Box nach dem Vorbild der American Gladiators. Das Aushängeschild ist der Sky Ninja, ein Kletterparcours in elf Metern Höhe mit einer rund 80 Meter langen Zip-Line quer durch die Halle.

Erreichbar ist der Park über den S-Bahnhof Eichborndamm, gut 650 Meter entfernt, oder die Bushaltestelle Mirau in rund 170 Metern. Kinder ab sechs Jahren dürfen selbstständig springen, jüngere nur in Begleitung einer aktiv mitspringenden erwachsenen Person. Nach Angaben von visitBerlin entsprechen bereits zehn Minuten auf dem Trampolin etwa einer halben Stunde Joggen, was die Halle auch für Erwachsene interessant macht. Die Öffnungszeiten wechseln je nach Wochentag und weichen in den Schulferien ab.


Parkour und Trampolin im Osten: das JUMP3000 in Mahlsdorf

Als erster Indoor-Parkour- und Trampolinpark der Stadt verbindet das JUMP3000 an der Landsberger Straße 217-218 in Mahlsdorf klassisches Trampolinspringen mit Parkour-Elementen. Auf rund 2.000 Quadratmetern verteilen sich über 50 Sprungflächen sowie Hindernis- und Kletterbereiche. Ein Schwerpunkt liegt auf Kursen: Neben Trampolin- gibt es Parkour- und Fitnessangebote für verschiedene Niveaus. Wer die Parkour-Flächen nutzt, bringt saubere Hallenschuhe mit, für die Trampoline genügen die vorgeschriebenen Stoppersocken. Erreichbar ist der Park über den S-Bahnhof Mahlsdorf.


Sprungspaß im Süden und die MyJump-Hallen im Norden und Osten

SPRUNG.RAUM in Marienfelde

Im Süden Berlins liegt der SPRUNG.RAUM an der Malteserstraße 139-142 in Marienfelde. Auf rund 2.400 Quadratmetern verteilen sich etwa zwölf Attraktionen, darunter eine Schaumstoffgrube, Basketball, Dodgeball, ein Parkourbereich und ein Kletterturm. Eine Empore mit Gastronomie gibt den Blick über die gesamte Halle frei, was den Standort auch für begleitende Eltern angenehm macht. Erreichbar ist er unweit des S-Bahnhofs Buckower Chaussee.

MyJump im Märkischen Viertel und in Marzahn

Die Marke MyJump betreibt in Berlin mehrere Hallen. Gut erreichbar sind der Standort Nord an der Königshorster Straße 11-13 im Märkischen Viertel und der Standort Ost an der Allee der Kosmonauten 30 in Marzahn, unweit des S-Bahnhofs Springpfuhl. Ältere Übersichten nennen zusätzlich eine zentrale Halle in Mitte, deren aktueller Betrieb vor einem Besuch beim Anbieter zu prüfen ist.


Ab welchem Alter Kinder in Berlin Trampolin springen dürfen

Die genauen Altersgrenzen unterscheiden sich je nach Halle, das Muster ähnelt sich aber. In den meisten Parks dürfen Kinder ab sechs Jahren selbstständig springen, jüngere nur in Begleitung einer aktiv mitspringenden erwachsenen Person. Für Klein- und Kleinstkinder gibt es eigene, ruhigere Sprungzeiten, etwa den MiniJUMP im JUMP House am Wochenende von 9 bis 10 Uhr oder vergleichbare Kleinkind-Zeiten im JUMP3000.

Nach oben gibt es keine Grenze: Trampolinturnen ist eine olympische Disziplin und wird von vielen Hallen ausdrücklich auch als Fitnessangebot für Erwachsene vermarktet. Aus Sicherheitsgründen gilt überall, dass nur Sprünge ausgeführt werden sollten, die sicher beherrscht werden, und dass die Anweisungen des Aufsichtspersonals einzuhalten sind. Wer die Feinheiten lernen möchte, findet in mehreren Hallen Trick- und Parkourkurse.


Adressen, Bezirke und Anfahrt im Überblick

Die folgenden Angaben haben den Stand Juli 2026. Da Trampolinhallen ihre Preise und Öffnungszeiten regelmäßig anpassen und Sprungzeiten begrenzt sind, empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die jeweilige Betreiberseite und, gerade in den Ferien, eine Onlinereservierung. Die Ferientermine listet der Beitrag zu den Schulferien in Berlin, die genaue Anfahrt lässt sich über die BVG planen.

Halle Bezirk / Kiez Adresse Anfahrt (ÖPNV) Preis 60 Min. (Richtwert)
JUMP House Reinickendorf Miraustraße 38, 13509 Berlin S Eichborndamm, Bus Mirau ab 13,99 €
JUMP3000 Mahlsdorf Landsberger Straße 217-218, 12623 Berlin S Mahlsdorf rund 14 €
SPRUNG.RAUM Marienfelde Malteserstraße 139-142, 12277 Berlin S Buckower Chaussee rund 14,50 €
MyJump Nord Märkisches Viertel Königshorster Straße 11-13, 13439 Berlin Märkisches Viertel (Bus) siehe Betreiber
MyJump Ost Marzahn Allee der Kosmonauten 30, 12681 Berlin S Springpfuhl, Tram siehe Betreiber

Ergänzend liegt mit dem FunJump in Bernau eine weitere Halle knapp außerhalb der Stadtgrenze in Brandenburg.


Häufige Fragen zu Trampolinhallen in Berlin

Was kostet Trampolinspringen in Berlin?

Abgerechnet wird pro Person und Zeitfenster. Eine Stunde kostet je nach Halle ab etwa 14 Euro, 90 Minuten rund 20 Euro und 120 Minuten gut 23 Euro (Stand Juli 2026). Dazu kommen einmalig oder je Besuch die vorgeschriebenen Sprungsocken. Familien-, Gruppen- und Schulklassentickets senken den Preis pro Kopf.

Ab welchem Alter ist Trampolinspringen in Berlin erlaubt?

In den meisten Hallen springen Kinder ab sechs Jahren selbstständig, jüngere in Begleitung einer aktiv mitspringenden erwachsenen Person. Für Kleinkinder gibt es gesonderte Sprungzeiten am Wochenendvormittag. Eine Altersobergrenze existiert nicht.

Muss man in Berliner Trampolinhallen Sprungsocken kaufen?

In der Regel ja. Rutschfeste Stoppersocken sind auf den Trampolinen aus Sicherheitsgründen Pflicht. Im JUMP House werden sie einmalig gekauft und weiterverwendet, im JUMP3000 kosten sie 3,50 Euro, dort sind eigene Stoppersocken zugelassen.

Welche ist die größte Trampolinhalle Berlins?

Das JUMP House in Reinickendorf ist mit über 4.000 Quadratmetern und mehr als 120 Trampolinen der größte Trampolinpark der Stadt. Eine Superfly-Halle betreibt die Kette in Berlin nicht, obwohl sie in zahlreichen anderen deutschen Städten vertreten ist.

Muss man vorab reservieren?

Empfehlenswert ist es besonders am Wochenende und in den Schulferien. Die Sprungzeiten sind begrenzt, und ohne Reservierung drohen Wartezeiten oder ausgebuchte Zeitfenster. Als Alternative bei schlechtem Wetter bietet sich das Sea Life Berlin an.

Regional Magazin Berlin

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