30. Jahrestag des Mauerfalls auf der Glienicker Brücke am 10. November 2019

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf, die Stadt Potsdam und das Land Brandenburg erinnerten am 10. November 2019 mit zahlreichen Veranstaltungen rund um die Glienicker Brücke an die friedliche Revolution und den Fall der Mauer vor 30 Jahren. Die Maueröffnung war für Millionen Bürgerinnen und Bürger mit persönlichen Erlebnissen verbunden. Das Wort ´Wahnsinn´ wurde zum Wort des Jahres und ein gemeinsamer Ausruf in Ost und West. Mit der Gedenkveranstaltung haben die Veranstalter an diese bewegte Zeit erinnern, den Gemeinsinn gestärkt und die Wiedervereinigung gefeiert.

Programm Flyer

Rückblick:

(Auswahl)

10. November 2019

Glienicker Brücke nach dem Mauerfall. Foto: www.dieter-kloessing.com
Glienicker Brücke nach dem Mauerfall. Foto: www.dieter-kloessing.com

ab 10.00 Uhr Glienicker Brücke
Fotoausstellung "Rund um die Glienicker Brücke vor und nach 1989" auf der Glienicker Brücke

11.00 Uhr Schloss Glienicke Berlin
Festliche Matinee des Berliner Bezirks Steglitz- Zehlendorf, der Landeshauptstadt Potsdam und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Schloss Glienicke mit

Cerstin Richter-Kotowski, Bezirksbürgermeisterin Steglitz-Zehlendorf
Mike Schubert, Oberbürgermeister von Potsdam
Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
-Vortrag "Die Glienicker Brücke - Schauplatz der Geschichte" mit Thomas Blees
- Zeitzeugen-Gespräche mit Thomas Segeth und Bernd Blumrich
-Filmforführung "Geheimnisvolle Orte - Klein Glienicke" von Jens Arndt
- Musik: Schülerinnen und Schüler der Leo-Borchard-Musikschule Steglitz-Zehlendorf

13.30 Uhr Glienicker Brücke
Gedenken an der Bronzeskulptur "Nike 89"
Ansprache durch
Mike Schubert, Oberbürgermeister der Stadt Potsdam
Claus Peter Ladner, Vorsitzender der Fördergemeinschaft Lindenstraße 54
Ute Gerlant, Leiterin der Gedenkstätte Lindenstraße
Gisela Rüdiger, Fördergemeinschaft Lindenstraße 54

14.00 Uhr Glienicker Brücke
Führung entlang der ehemaligen Mauer - Grenzweg 1+2 durch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und in Klein Glienicke, Treffpunkt: "Nike 89"

ab 16.00 Uhr Glienicker Brücke
Videoinstallationen von Jens Arndt (Regisseur und Drehbuchautor) mit historischem Filmmaterial zum Mauerfall an der Glienicker Brücke (auf Potsdamer und Berliner Seite)

17.45 Uhr Glienicker Brücke
Begegnung und gemeinsame Erinnerung auf der Glienicker Brücke

Gemeinsames Singen der Europahymne "Ode an die Freude" (Text: Friedrich Schiller; Musik: Ludwig van Beethoven, 9. Sinfonie 4. Satz) mit Unterstützung von Schulchören aus Potsdam und Steglitz-Zehlendorf

Anlässlich der Feierlichkeiten "30 Jahre Friedliche Revolution und Öffnung der innerdeutschen Grenze" wird die Glienicker Brücke am 9. und 10. November jeweils von 16.00 bis 22.00 Uhr festlich beleuchtet.

Für den Transfer von der St. Nikolaikirche zur Glienicker Brücke stehen im eingeschränkten Maße Busse kostenfrei zur Verfügung. Die Abfahrt erfolgt am Alten Markt um ca. 17.20 Uhr.

Zum Matinee-Programmflyer

Bildergalerie

Aufruf zum FOTO-WETTBEWERB 2019: „Die Glienicker Brücke vor, am und nach dem 10. November 1989“

Glienicker Brücke nach dem Mauerfall | Foto: © www.dieter-kloessing.com
Glienicker Brücke nach dem Mauerfall | Foto: © www.dieter-kloessing.com

16.09.2019: Am 10. November 2019 jährt sich der 30. Jahrestag des Mauerfalls auf der Glienicker Brücke. Aus diesem Anlass richten die „Potsdamer Neueste Nachrichten“ (PNN) und das Regionalmanagement Berlin SÜDWEST einen Fotowettbewerb aus. Die Leserinnen und Leser, Berlinerinnen und Berliner sind aufgerufen, ihre Fotos vom 10. November 1989 auf der Glienicker Brücke einzureichen. Wer Aufnahmen vor dem Mauerfall und kurz danach von der Glienicker Brücke hat, sollte sich ebenso an diesem Wettbewerb beteiligen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, am 10. November 2019 auf der Glienicker Brücke auch mit fotografischen Eindrücken an den Mauerfall vor 30 Jahren zu erinnern. Die Fotos (farbig oder schwarz-weiß) sollen qualitativ so hochwertig sein, dass sie auf wetterfesten Trägermaterialien in einer Größe von 80 × 60 Zentimeter gedruckt werden können. Die Fotos können in analoger oder digitaler Form eingereicht werden. Digitale Bilder sollten möglichst im JPEG-Format mit 5.000 Pixel auf der langen Seite vorliegen. Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an die angegebene Telefonnummer.

Eine Jury wählt die besten 30 Fotos für diese Ausstellung sowie zusätzlich drei Sieger-Fotos aus. Zur Jury gehören ein Fotograf der PNN, Peter Fauland (Fotograf / Berlin), Jens Arndt (Filmemacher / Regisseur Berlin) sowie die Initiatoren des Wettbewerbs Regionalmanagement Berlin SÜDWEST und Kulturmanagement Berlin.

Die Fotos werden nur am 10. November 2019 von 10 bis 19 Uhr auf der Glienicker Brücke gezeigt. Als Dankeschön erhält jeder/ jede Teilnehmer /-in des Fotowettbewerbs nach der Ausstellung sein großformatiges Foto. Die Auszeichnung der drei besten Fotos erfolgt im Rahmen der festlichen Matinee am 10. November 2019 im Schloss Glienicke.

Einsendeschluss: 10. Oktober 2019
Foto per Mail an Regionalmanagement Berlin SÜDWEST
Stichwort Fotowettbewerb: office@rm-berlin-sw.de

oder per Post an:
Regionalmanagement Berlin SÜDWEST
Sebastian Clausert
Schloßstraße 48 (Gutshaus Steglitz)
12165 Berlin

Telefonische Rückfragen: 030 707 600 84

Kontakt: Bärbel Petersen, Regionalmanagement Berlin SÜDWEST, Tel. 030/ 707 600 84 mail: presse@rm-berlin-sw.de

 

Aufruf zum Fotowettbewerb "Die Glienicker Brücke"
Presseinformation Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

Der Mauerfall an der Glienicker Brücke im Sucher
Potsdamer Neueste Nachrichten Artikel vom 19.09.2019

Glienicker Brücke im Fokus
Berliner Woche Artikel vom 21.09.2019

16. Oktober 2019, 19 Uhr: 30. Jahrestag des Mauerfalls Glienicker Brücke - Filmvorführung „Gärtner führen keine Kriege“ im Gutshaus Steglitz

Foto: L&H Verlag
Foto: L&H Verlag

Der Regisseur und Drehbuchautor Jens Arndt zeigt seinen Film "Gärtner führen keine Kriege" und spricht anschließend mit Prof. Dr. Michael Seiler, ehem. Gartendirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin Brandenburg über die Zeit vor und nach dem Mauerfall.

1961 wurde die an der Havel gelegene Kulturlandschaft mit ihren preußischen Schlössern und Gärten im Grenzgebiet zwischen Potsdam und West-Berlin zu einem Schauplatz des Kalten Krieges. In der Dokumentation berichten verantwortliche Gärtner über ihren Versuch, die Gartenkunstwerke gegen die „Staatsgrenze“ der DDR zu verteidigen und über die Restaurierung nach dem Mauerfall.

Ort: Gutshaus Steglitz, Schloßstraße 48, 12165 Berlin (neben Schlosspark Theater)

Anmeldung erbeten, Eintritt frei

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Das Regionalmanagement Berlin SÜDWEST wurde im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Bundesmitteln und Mitteln des Landes Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördert und durch die Senatsverwaltung für Finanzen kofinanziert.

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