„Research to Market Challenge“: Aus der Forschung auf den Markt

Foto: © marketchallenge.de
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27. April 2020: Der Ideenwettbewerb „Research to Market Challenge“ wird in diesem Jahr zum dritten Mal veranstaltet. Wenn sich Rahmenbedingungen in einer Krise abrupt ändern, schafft das immer auch Raum für Innovationen. Um jenes Innovationspotenzial besser ausschöpfen zu können, möchten die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Charité – Universitätsmedizin Berlin Forschende der Berliner Universitäten, dazu anregen Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Die auf maximal drei Seiten zu Papier gebrachten Konzepte und Pläne für erste Schritte zur Umsetzung können bis zum 3. Mai 2020 eingereicht werden. Vergeben werden Preisgelder in Höhe von 9.000 Euro in den drei Kategorien „Digital & Technologies“, „Cultural & Social“ und „Life Sciences & Health“. Aus aktuellem Anlass wird außerdem ein kategorieübergreifender Sonderpreis für Anwendungsideen ausgelobt, deren Initiatorinnen und Initiatoren sich mit Problemlösungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und ihrer Folgen beschäftigen. Die Berliner Sparkasse hat dafür ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro gestiftet. Gesucht werden Ideen mit gesellschaftlichem Nutzen, die kurz- oder mittelfristig umsetzbar sind. Eine interdisziplinäre Jury begutachtet die Einreichungen, die Preisträgerinnen und Preisträger des Sonderpreises werden voraussichtlich am 18. Mai 2020 bekanntgegeben.

Parallel dazu werden aus allen Einsendungen je Wettbewerbskategorie zehn Teilnehmende oder Teams ausgewählt, die ihre Ideenskizze mit Unterstützung von Experten und Expertinnen in einem Online-Workshop zur Geschäftsmodellentwicklung weiter ausarbeiten. Die überarbeiteten Skizzen können erneut eingereicht und von einer Jury auf ihren Innovationsgehalt, ihre Realisierbarkeit und ihren Kundennutzen geprüft werden. Die Teams mit den besten Bewertungen stellen ihre Ideen am 25. Juni 2020 voraussichtlich im Rahmen einer Online-Veranstaltung vor Publikum vor.

Unterstützt wird der Wettbewerb auch von allen vier Alumni- bzw. Fördergesellschaften: der Ernst-Reuter-Gesellschaft, der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft, der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin und der Stiftung Charité. An der Freien Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin läuft der Wettbewerb bereits seit 2014. Viele Gewinnerinnen und Gewinner sowie Teilnehmende haben den Weg zur Unternehmensgründung eingeschlagen, privates Kapital und öffentliche Fördermittel eingeworben und ihre Produkte und Dienstleistungen erfolgreich auf den Markt gebracht.

Weitere Informationen

www.marketchallenge.de 


Quelle: https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2020/fup_20_067-research-to-market-challenge/index.html



Das „Regionalmanagement Berlin SÜDWEST“ (RMSW) ist im Rahmen des Wirtschaftsförderprogramms Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) je zur Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln sowie einem entsprechenden Anteil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf von Berlin finanziert.

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