Gemeinsam Gründungen fördern: Berliner Sparkasse und Freie Universität Berlin verlängern ihre Partnerschaft bis Mai 2021

28.06.2018: Die Berliner Sparkasse und die Freie Universität haben ihre Partnerschaft in der Gründungsförderung verlängert. Beide Seiten vereinbarten eine Ausweitung der Kooperation bis 14. Mai 2021. Das Geldinstitut wird Gründerinnen und Gründer an der Freien Universität weiterhin auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen und in Workshops, Seminaren und Sprechstunden Wissen zur Finanzplanung vermitteln. Auch der „Gründerpreis der Berliner Sparkasse“ bleibt Teil der Partnerschaft. Die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung wird in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Unternehmertum der Freien Universität Berlin seit 2013 jährlich im Rahmen eines Sommerfestes an eine Ausgründung aus dem Umfeld der Freien Universität vergeben. Preisträger des Gründerpreises der Berliner Sparkasse sind bisher die Start-ups Lebepur GmbH (2013), Dolosys GmbH (2014), PerformaNat GmbH (2015), INURU GmbH (2016) und Augletics GmbH (2017).

Teil der Kooperation ist ab sofort auch der Funpreneur-Wettbewerb, bei dem Bachelorstudierende in fünf Wochen mit einem Startkapital von fünf Euro eine Gründungsidee entwickeln und ihre Produkte auf den Markt bringen können. Der Wettbewerb wird an der Freien Universität seit 2006 zweimal jährlich fächerübergreifend im Modul Allgemeine Berufsvorbereitung angeboten. „Wir wollen Studierende schon ab dem ersten Semester für Entrepreneurship begeistern. Als handfeste Begleiter, die in Finanzierungsfragen Rat geben, und ehrliche Kritiker, mit denen man gemeinsam am Geschäftsmodell feilen kann“, sagt Michael Jänichen, Bereichsleiter Firmenkunden der Berliner Sparkasse.

Auch Gründungsprojekte und aus der Freien Universität ausgegründete Unternehmen mit technologiebasierten Geschäftsideen profitieren von der Partnerschaft: Sie können sich beispielsweise in einer regelmäßig angebotenen Sprechstunde von unter anderem auf Hochschul-Start-ups spezialisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des FirmenCenters Gründung und Nachfolge der Berliner Sparkasse beraten lassen. Know-how für die Finanzplanung von Start-ups bringt das Bankinstitut außerdem in Form von Gastvorträgen bei Workshops und Seminaren in die Entrepreneurship-Lehre ein.

„Die Kooperation hat sich bewährt“, betont Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität Berlin. „Auch dank der Berliner Sparkasse werden Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Interesse am Gründen an der Freien Universität seit vielen Jahren erfolgreich unterstützt.“

Seit 2013 sind mehr als 50 Kapitalgesellschaften auf dem Campus entstanden. Im Jahr 2017 gewann die Freie Universität zum siebten Mal den Titel „Ideenschmiede Berlin“ im Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg.

Von 2017 bis 2023 finanziert die Berliner Sparkasse eine Juniorprofessur mit dem Schwerpunkt Digitale Transformation und IT-Infrastrukturen an der Freien Universität Berlin. Die Professur ist Teil des neuen berlinweiten Verbunds „Einstein Center Digital Future“ (ECDF). Sie wird Forschung und Lehre an der Freien Universität im Department Wirtschaftsinformatik am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft verstärken. Die Professur wird zudem im ECDF und in den dort entwickelten Forschungsprojekten und Forschungsverbünden eingebunden sein. Erster Inhaber ist der Juniorprofessor für Wirtschaftsinformatik Dr. Daniel Fürstenau.

Weitere Informationen

Kontakt

  • Prof. Dr. Martin Gersch, Betriebswirtschaftslehre / Competence Center E-Commerce, Department Wirtschaftsinformatik, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, Freie Universität Berlin, Telefon: 030/838 53300, E-Mail: martin.gersch@fu-berlin.de
  • Steffen Terberl, Leiter Profund Innovation, Wissens- und Technologietransfer, Abteilung Forschung, Freie Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-73609, E-Mail: steffen.terberl@fu-berlin.de

Im Internet

Quelle: https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2018/fup_18_167-sparkasse-verlaengerung-gruendungsfoerderung/index.html



Das „Regionalmanagement Berlin SÜDWEST“ (RMSW) ist im Rahmen des Wirtschaftsförderprogramms Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) je zur Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln sowie einem entsprechenden Anteil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf von Berlin finanziert.

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