Ein neues Dach für Gründungsforschung und -lehre an der Freien Universität Berlin

Foto: de-hub.org, Screenshot RMSW
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28.05.2018: Am Department Wirtschaftsinformatik des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin entsteht ein neuer Knotenpunkt für die Gründungsforschung und -lehre: Der neue Digital Entrepreneurship Hub bündelt die gründungsbezogenen Aktivitäten verschiedener Fachbereiche und ist zugleich die Schnittstelle für externe Kooperationen. Initiatoren der Einrichtung sind Martin Gersch, Professor für Betriebswirtschaftslehre, Hannes Rothe, Juniorprofessur für Educational Service Engineering und IT-Entrepreneurship sowie die wissenschaftliche Mitarbeiterin Janina Sundermeier. Am Department Wirtschaftsinformatik bietet das Team selbst Veranstaltungen über Entrepreneurship an. Mit einer Lehr- und Austauschplattform für Entrepreneurship (kurz: byCoKit)werden außerdem Gründungslehrende anderer Fachbereiche und Hochschulen unterstützt: Diese können aus „Bausteinen“ Lehrmaterial für eigene Vorlesungen und Seminare zur Gründungslehre zusammenstellen. Die Einrichtung wird am 9. Juni im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften offiziell ins Leben gerufen.

Auch Projekte mit externen Partnern werden künftig unter dem Dach des Digital Entrepreneurship Hub (DEH) koordiniert, dazu zählt etwa die Mitgliedschaft der Freien Universität Berlin im europaweiten Postdocs-to-Innovators Network. Das Netzwerk aus Firmen und den Partneruniversitäten in Paris, Glasgow, Cambridge und Innsbruck bereitet Postdoktoranden auf eine Karriere in einem Unternehmen oder einer Ausgründung vor. Zum Programm gehören auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler spezialisierte Messen, Workshops und Summer Schools.

Viele Angebote des Digital Entrepreneurship Hub sind im Projekt Entrepreneurial Network University entwickelt worden. Mit Drittmitteln für dieses Projekt hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zwischen 2013 und Anfang 2018 den Ausbau der Gründungskultur an der Freien Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin, gefördert; die Charité ist der gemeinsame medizinische Fachbereich der Freien Universität und der Humboldt-Universität zu Berlin. In der Gründungsförderung werden die Initiatoren des DEH weiterhin eng mit Profund Innovation zusammenarbeiten, der Service-Einrichtung für Wissens- und Technologietransfer in der Abteilung Forschung der Freien Universität. Diese unterstützt Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die auf dem Campus ihr eigenes Start-up gründen wollen.

Bei der Gründung am 9. Juni laden die Initiatorin und die Initiatoren Unternehmerinnen und Unternehmer, Forschende, Studierende und Gäste ein, ab 18.00 Uhr im Hörsaal 2 der Rostlaube über Gründungslehre, Gründungsforschung und Diversität zu diskutieren. Auf dem Programm steht unter anderem ein Kurzvortrag des erfolgreichen Gründers und Trägers der Deutschen Gründerpreises Professor Günter Faltin. Lehrende und Studierende stellen gemeinsam auf der Bühne ihre Lehrveranstaltungen vor; Masteranden zeigen, wie sie während des Studiums ihr Start-up aufgebaut haben. Auf dem Podium wird diskutiert, ob Forschen und Gründen sich manchmal auch ausschließen und wie ein Gründungsprozess familienfreundlich gestaltet werden kann. Außerdem stellen Studierende und auf dem Campus gegründete Unternehmen ihre Projekte in einer Ausstellung vor.

Weitere Informationen

  • Website des Digital Entrepreneurship Hub: www.de-hub.org
  • Rahmenprogramm zur Gründung des Digital Entrepreneurship Hub während der Langen Nacht der Wissenschaften an der Freien Universität Berlin

    • Samstag, 9. Juni 2018, 18.00 bis 22.00 Uhr
    • Habelschwerdter Allee 45 (Rostlaube), Hörsaal 2 (KL 29)

  • Website des Postdocs to Innovators Network: www.p2i-network.eu
  • Website von Profund Innovation: www.profund.fu-berlin.de

Quelle: https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2018/fup_18_119-gruendungsforschung-und-lehre/index.html



Das „Regionalmanagement Berlin SÜDWEST“ (RMSW) ist im Rahmen des Wirtschaftsförderprogramms Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) je zur Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln sowie einem entsprechenden Anteil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf von Berlin finanziert.

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