Wettbewerb zur “Umgestaltung der Ronnebypromenade und Schiffsanlegestelle Wannsee“ entschieden

Umgestaltung der Ronnebypromenade und Schiffsanlegestelle Wannsee | Foto: © hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH
Umgestaltung der Ronnebypromenade und Schiffsanlegestelle Wannsee | Foto: © hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH

14.08.2019: Das Projekt „Umgestaltung der Ronnebypromenade und Schiffsanlegestelle Wannsee“ wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Bundesmitteln gefördert und Mitteln des Landes Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, kofinanziert. Die Ronnebypromenade ist eine städtische Grünanlage im Südwesten Berlins. Als öffentlicher Zugang zum Wannseeufer ist sie in der berlinweiten, wie der touristischen Erholungsnutzung sehr beliebt. Als Anlegestelle der Fährverbindung zwischen Wannsee und Kladow sowie der Stern- und Kreisschifffahrt ist sie ein frequentierter Personenverkehrs- und Tourismusknotenpunkt im Süden der Stadt.

Das zentrale Anliegen des Wettbewerbs war es, Vorschläge für eine zeitgemäße Gestaltung dieser Freifläche mit Aufwertung der vorhandenen differenzierten Angebote für die Nutzenden zu schaffen. Zur Verstärkung der touristischen Attraktivität und Freiraumqualität sollten Ideen für die Promenade entlang des Seeufers und die daran anschließenden großzügigen Grünflächen entwickelt werden. Neue Aufenthaltsangebote und Spielflächen waren gefragt. Die zwischen 1973 und 1984 vom Landschaftsarchitekten Walter Rossow gestalteten und vom Grünflächenamt Steglitz-Zehlendorf realisierten „Landungsbrücken Berlin-Wannsee“ sind nach knapp dreißig Jahren starker Nutzung überarbeitungsbedürftig.

An dem europaweit offenen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb beteiligten sich 21 Landschaftsarchitekturbüros. Das Preisgericht unter Vorsitz des Landschaftsarchitekten Harald Fugmann tagte am 11.04.2019 und prämierte den Entwurf von hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH aus Berlin mit dem ersten Preis und empfahl, diesen zu realisieren. Den zweiten Preis erhielt das Büro Planorama Landschaftsarchitektur aus Berlin. Der dritte Preis ging an das Atelier Loidl Landschaftsarchitekten GmbH aus Berlin.
Der Preisgerichtsvorsitzende Harald Fugmann äußerte sich lobend über das Niveau aller Projektverfasser. Es wurden vielfältige Lösungen für die komplexe Aufgabenstellung angeboten.
Das Preisgericht beurteilte die prämierte Wettbewerbsarbeit des ersten Preises: Ein neuer „Dünenweg“ entlang der Hangkante eröffnet neue Blicke auf das Wasser. Vom Kronprinzessinnenweg führt eine neue Treppenanlage zum „Hafenplatz“ am Wannsee. Insgesamt überzeugt das Konzept mit seinen großzügigen Linien. Dieser Ansatz sollte in der weiteren Planung weiter herausgearbeitet werden.

Für die Umsetzung der Baumaßnahme ist ein Kostenrahmen in Höhe von 3,3 Mio € vorgesehen.

Das Wettbewerbsergebnis ist noch bis zum 05.09.2019 in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin, Lichthof, jeweils von Montag bis Samstag von 10.00 bis 18.00 Uhr zu sehen.

Hafen in Wannsee wird umgebaut
Tagesspiegel Artikel vom 14.05.2019

 

Quelle: https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/aktuelles/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung.836335.php



Das „Regionalmanagement Berlin SÜDWEST“ (RMSW) ist im Rahmen des Wirtschaftsförderprogramms Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) je zur Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln sowie einem entsprechenden Anteil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf von Berlin finanziert.

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