Stiftung „Zukunft Berlin“ fordert gemeinsamen Regionalrat für Berlin und Brandenburg

Übersichtskarte des Berliner Siedlungssterns | Foto: © -norsk, commons.wikimedia.org
Übersichtskarte des Berliner Siedlungssterns | Foto: © -norsk, commons.wikimedia.org

05.03.2020: Berlin und Brandenburg kommen nur gemeinsam voran: Das zeigt die Entwicklung der vergangenen Jahre dringlicher als je zuvor. Deshalb muss es künftig eine verbindliche Struktur geben, in der gemeinsame Themen beraten und gemeinsame Lösungen gesucht werden. Die Region Berlin-Brandenburg steht vor Herausforderungen, die endlich auch eine organisatorische Antwort verlangen.

Wirtschaftsförderung und -ansiedlung, Verkehrspolitik, Wohnungsbau: Es gibt viele aktuelle Themen, zu denen die Abstimmung zwischen Berlin und Brandenburg bei weitem nicht so gut ist, wie sie sein müsste. Seit dem Scheitern der Länderfusion haben beide sich dieser Aufgabe nur in Ansätzen gestellt. Tatsächlich gingen beide Länder zu oft getrennte Wege. Dabei muss doch gelten: Gerade weil es keine Fusion gibt, muss Kooperation in jeder Hinsicht den Alltag der Nachbarschaft bestimmen.

Stiftung „Zukunft Berlin“ fordert endlich die richtige Passform für die Hauptstadtregion BerlinBrandenburg zu entwickeln und zu realisieren. Die Stiftung schlägt konkret die Idee eines Regionalrates vor. Dieser verletze nicht bestehende Zuständigkeiten, sondern fordere sie heraus und führe sie zusammen. Dass das funktionieren kann, machen andere Metropolregionen in Deutschland seit langem vor.

2020 ist dafür ein gutes Datum: Groß-Berlin besteht seit 100 Jahren, das Land Brandenburg seit 30 Jahren. Man dürfe in diesem Jahr nicht nur die Gestaltungskraft der damals Zuständigen feiern, sondern man müsse der eigenen Gestaltungsverpflichtung nachkommen.

Führende Vertreter von Planer-Vereinigungen der Region sowie die Stiftung Zukunft Berlin haben einen konkreten Vorschlag für den „Regionalrat“ entwickelt.

Zur aktuellen Berichterstattung:

Stiftung „Zukunft Berlin“ fordert gemeinsamen Regionalrat
(Die Stiftung „Zukunft Berlin“, eine parteiübergreifende bürgerschaftliche Organisation, hat die Gründung eines Regionalrates für Brandenburg und Berlin verlangt, um die planerischen Defizite in der gemeinsamen Metropolregion aufzuarbeiten. Der Tagesspiegel vom 04.03.2020)
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Experten fordern Regionalrat für Berlin und Brandenburg
(Berlin, Brandenburg, die Umlandgemeinden und die Stadtbezirke sollten sich in einem Gremium koordinieren, mahnt die Stiftung Zukunft. Berliner Morgenpost vom 05.03.2020)
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Quelle: https://www.stiftungzukunftberlin.eu/aktuelles/einzelansicht/detail/news/pressegespraech-der-initiative-regionalrat/



Das „Regionalmanagement Berlin SÜDWEST“ (RMSW) ist im Rahmen des Wirtschaftsförderprogramms Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) je zur Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln sowie einem entsprechenden Anteil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf von Berlin finanziert.

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