Neue Berliner S-Bahnen mit GSP-Systemen aus dem Berliner Südwesten

Foto: DB AG/michael@setzpfandt.com, GSP, Montage RMSW
Foto: DB AG/michael@setzpfandt.com, GSP, Montage RMSW

27.06.2018: Berlin boomt und der Nahverkehr ebenso: Mit der  Metropole  wächst  auch  die  Zahl  der S-Bahn-Nutzer. 106 neue Züge hat die DB-Tochtergesellschaft S-Bahn Berlin GmbH bei  einem  Konsortium  der Unternehmen Siemens und Stadler in Auftrag  gegeben, hergestellt im Berliner Werk der Stadler Pankow GmbH. „Made in Berlin“ sind auch die Fahrgastinformationssysteme, denn wenn ab 2021 die neuen Züge durch die Hauptstadt rollen, ist GSP immer mit an Bord: Etwa  ein Drittel des gesamten Berliner S-Bahn- Streckennetzes fährt künftig mit den Hightech-Fahrgastinformationssystemen des führenden Komplettanbieters aus dem Berliner Süden.

Bessere Akustik, mehr Komfort

Damit S-Bahn-Passagiere sicher und gut informiert ankommen, installiert GSP in den  neuen Zügen der Ringbahn und der Süd-Ost- Verbindungen hochmoderne Beschallungsanlagen. Die Technik, die dahintersteckt, mag der Fahrgast nicht sehen, doch den Unterschied im Komfort wird er deutlich spüren. Wie sehr es auch immer aus den  Lautsprechern berlinern mag: Mit der Elektroakustischen Anlage (ELA) werden die  Ansagen verständlich übermittelt. In jedem Wagen sind zwei Verstärker mit jeweils zwei  unabhängigen Innenlautsprecherkreisen und  je einem Außenlautsprecherkreis eingebau   Der Vorteil: Die Lautstärke kann unabhängig voneinander geregelt werden – und stellt sich  automatisch auf den Geräuschpegel in jedem  einzelnen Wagen ein. Und sollte je einmal die  Verstärkereinheit für die Innenlautsprecher  ausfallen, übernimmt die Verstärkereinheit der  Außenlautsprecherkreise dessen Aufgaben.  Die Systeme sind europaweit im Schienen- verkehr einsetzbar, denn sie erfüllen alle relevanten Anforderungen der TSI-PRM, sowie  Anforderungen an akustische Informationen. 

Immer richtig verbunden
Sicherheit ist ein großes Thema, auch im Berliner ÖPNV. Die GSP-Sprechstellen in den neuen Zügen sind an die externe Kommunikationszentrale direkt angebunden. In jedem Eingangsbereich sowie an den Rollstuhlplätzen gibt es eine Sprechstelle. Ob medizinischer Notfall, Vandalismus oder Übergriff: Passagiere können sofort Kontakt mit dem Triebfahrzeugführer (Tf) oder der Zentrale aufnehmen. Das Signal überträgt dabei automatisch alle Positionsinformationen mit:  Rufart (Notruf, Serviceruf, Notbremsung), Fahrzeug-, Wagen- und Sprechstellennummer. Liegen mehrere Sprechwünsche vor, die nicht gleichzeitig bearbeitet werden können, werden sie in eine Warteschlange eingereiht und priorisiert. Die Zentrale kann Gespräche auch direkt in den Fahrerstand des Zuges weitergeben und umgekehrt. Außerdem kann sie den Triebfahrzeugführer zuschalten, damit er Gespräche mit der Zentrale mithören kann. So ist der Tf immer auf dem aktuellen Stand – genauso wie die Fahrgastinformationssysteme von GSP.  

Quelle: https://www.gsp-berlin.de/images/pdf/newsletter/GSP_RealTime_2_2017_DE.pdf

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2018/042_neue-sbahn_Inbetriebsetzung.htm



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