Freie Universität Berlin wird Mitglied im Hochschulnetzwerk „Europaeum“

Philologische Bibliothek. Foto: David Ausserhofer, © Freie Universität Berlin
Philologische Bibliothek. Foto: David Ausserhofer, © Freie Universität Berlin

25.04.2019: Die Freie Universität Berlin ist jüngstes Mitglied des Netzwerkes „The Europaeum – A Network of Leading European Universities“ geworden. Dem Zusammenschluss gehören insgesamt 16 herausragende europäische Universitäten unter Leitung der University of Oxford an. Das Europaeum engagiert sich für Nachwuchsförderung in der Wissenschaft und tritt für europäische Integration ein

„Damit entstehen beispielsweise für unsere Doktorandinnen und Doktoranden hervorragende Chancen, an gemeinsamen Programmen teilzunehmen und Netzwerke für ihre eigene wissenschaftliche Laufbahn zu knüpfen“, betont Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott, Vizepräsidentin für Internationales an der Freien Universität. Sie traf am Rande eines Workshops des European Scholars Network mit Prof. Dr. Hartmut Mayer, Acting Director des Europaeum, zusammen, um über die künftige Kooperation zu sprechen. Gleich zwei für die Ausrichtung der Freien Universität wichtige Merkmale, die Nachwuchsförderung und die Internationalisierung, könnten so gefördert werden; gleichzeitig setze die Mitgliedschaft zum inmitten einer Zeit politischer Unsicherheit ein starkes Signal für den europäischen Zusammenhalt.

Das Europaeum ist ein 1992 gegründeter Zusammenschluss führender europäischer Universitäten. Es verfolgt das Ziel, die Exzellenz und Kooperation in Forschung und Lehre der Partnerinstitutionen zu fördern, ein europäisches akademisches Netzwerk zu bilden und künftige Führungskräfte für Europa zu unterstützen. Um diese Ziele zu erreichen, werden unter anderem gemeinsame Summer Schools und internationale Konferenzen organisiert. Gefördert wird der europäische Gedanke auch durch Publikationen, gemeinsame Lehrveranstaltungen und die Vergabe von Stipendien. Als ein herausragendes Projekt fördert das „European Scholars Network“ seit 2018 Doktorandinnen und Doktoranden über einen Zeitraum von zwei Jahren durch Workshop-Reihen und die Möglichkeit, Netzwerke mit einem Fokus auf Themen wie Integration, Nachhaltigkeit sowie Wachstum und Entwicklung zu bilden. Diese Programme stehen künftig auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs an der Freien Universität Berlin offen.

Zum Beitritt der Freien Universität Berlin zum Netzwerk erklärte Dr. Andrew Graham, Executive Chair des Europaeum: „Das Europaeum wurde gegründet, als die Idee von Europa in ihrer Blütezeit war. Angesichts der derzeitigen Spannungen und Belastungen in ganz Europa ist es heute jedoch wichtiger denn je, herausragende junge Menschen zusammenzubringen, damit sie die Zusammenarbeit lernen und zu Problemlöserinnen und Problemlösern des 21. Jahrhunderts werden.“

Das Europaeum umfasst Mitgliedsuniversitäten aus 13 europäischen Staaten – aus Deutschland ist neben der Freien Universität Berlin die Ludwig-Maximilians-Universität München vertreten. Wichtige internationale Partneruniversitäten der Freien Universität sind ebenfalls Mitglied im Europaeum.

 

Informationen und Kontakt:

www.europaeum.org 

Britta Piel, stellvertretende Leiterin Center for International Cooperation der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-73943, E-Mail: britta.piel@fu-berlin.de; www.fu-berlin.de/cic

 

Quelle: https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2019/fup_19_104-freie-universitaet-tritt-europaeum-bei/index.html



Das „Regionalmanagement Berlin SÜDWEST“ (RMSW) ist im Rahmen des Wirtschaftsförderprogramms Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) je zur Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln sowie einem entsprechenden Anteil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf von Berlin finanziert.

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie  Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung  Berlin Steglitz-Zehlendorf

Regionalmanagement Berlin SÜDWEST
Schloßstraße 48
Gutshaus Steglitz
12165 Berlin

T +49 (0)30-707 600 84
F +49 (0)30-707 600 26
info@rm-berlin-sw.de