Forschungsvorhaben PräVaNet startet 2021 am Charité Campus Benjamin Franklin

Versorgungsforschung an der Charité. | Foto: © Charité Universitätsmedizin Berlin
Versorgungsforschung an der Charité. | Foto: © Charité Universitätsmedizin Berlin

24. Februar 2021: Das Forschungsvorhaben PräVaNet unter der Projektleitung von Prof. Dr. David M. Leistner und Prof. Dr. Ulf Landmesser vom Charité Campus Benjamin Franklin wird mit einem vernetzten und digitalisierten Programm zu einer verbesserten kardiovaskulären Prävention beitragen. PräVaNet ist eines der sieben Projekte, die unter Federführung der Charité vom Innovationsfonds des Bundes gefördert werden.

Kardiovaskuläre Hochrisikopatienten wie Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus bedürfen einer intensivierten Präventionsstrategie, die Lebensstilanpassung, Fähigkeit zum Erkrankungs-Selbstmanagement und eine optimale personalisierte Pharmakotherapie einschließt. PräVaNet wird mit einem strukturierten, intersektoral verNetzten, multiprofessionellen, digitalisierten Programm zu einer verbesserten kardioVaskulären Prävention beitragen. Hierfür werden Expertinnen und Experten der Charité mit 50 kardiologischen und diabetologischen Schwerpunktpraxen in Berlin und Brandenburg zusammenarbeiten - unterstützt durch ein breites, sektorenübergreifendes Konsortium aus Fachverbänden der Herz- und Gefäßmedizin, sowie der Diabetologie.

Nach interdisziplinärer Abstimmung einer personalisierten vaskulären Präventionsstrategie übernimmt eine qualifizierte medizinische Fachangestellte, eine "PräVaNet-Nurse", in den jeweiligen Praxen die weitere Begleitung der Patientinnen und Patienten. Im Mittelpunkt des intensivierten Versorgungsansatzes steht "ePrävention": Dabei kommen digitalisierte Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte sowie EKG-fähige Pulsuhren zum Einsatz und sorgen für ein kontinuierliches Risikofaktorenmonitoring. Begleitet wird dies von einer individualisiert angeleiteten Umstellung von Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, die am jeweiligen Risikoprofil orientierte Präventionsziele und Risikofaktoreneinstellung anstrebt. Methoden der künstlichen Intelligenz passen die entsprechend eingeschlagene Präventionsstrategie zusätzlich individualisiert an.

Der neue Versorgungsansatz wird zusammen mit der AOK Nordost und der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin und Brandenburg erprobt und mit der Standardversorgung verglichen.

Projektleitung: Prof. Dr. David M. Leistner, Leitender Arzt und Prof. Dr. Ulf Landmesser, Direktor, Medizinische Klinik für Kardiologie, Campus Benjamin Franklin.

 

Quelle: https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/versorgung_kontinuierlich_verbessern/



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