Aus dem Labor auf den Markt

Im Verbund aktiv. Foto: © FU Berlin, HU Berlin, TU Berlin, Charité Berlin
Im Verbund aktiv. Foto: © FU Berlin, HU Berlin, TU Berlin, Charité Berlin

25.04.2019: Der Ideenwettbewerb „Research to Market Challenge“ geht in eine neue Runde. In der Ausschreibung wollen die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Charité – Universitätsmedizin Berlin gemeinsam Angehörige und Alumni dazu anregen, Gründungsideen aus ihrer Forschung vorzuschlagen. Die auf maximal drei Seiten zu Papier gebrachten Konzepte und Pläne für erste Schritte zur Umsetzung können bis zum 5. Mai 2019 eingereicht werden. Vergeben werden Preisgelder in Höhe von 9.000 Euro in den drei Kategorien „Digital & Technologies“, „Cultural & Social“ und „Life Sciences & Health“.

Aus den Einsendungen werden je Wettbewerbskategorie zehn Teilnehmende oder Teams ausgewählt, die ihre Ideenskizze in der zweiten Runde mit Unterstützung von Experten und Expertinnen in einem eintägigen Workshop zur Geschäftsmodellentwicklung weiter ausarbeiten. Die überarbeiteten Skizzen werden erneut eingereicht und von einer Jury auf ihren Innovationsgehalt, ihre Realisierbarkeit und ihren Kundennutzen geprüft. Die Prämiierung von drei Preisträgerinnen und Preisträgern je Kategorie findet im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung am 4. Juli 2019 im Max-Liebermann-Haus am Brandenburger Tor statt. Unterstützt wird der Wettbewerb von der Ernst-Reuter-Gesellschaft, der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft, der Stiftung Charité und der Berliner Sparkasse.

An der Freien Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin läuft der Wettbewerb bereits seit 2014. Viele Gewinnerinnen und Gewinner und Teilnehmende haben den Weg zur Unternehmensgründung eingeschlagen, privates Kapital und öffentliche Fördermittel eingeworben und ihre Produkte und Dienstleistungen erfolgreich auf den Markt gebracht.

DREI BEISPIELE

Gewinner 2014: Augletics GmbH

Die innovativen Ruderergometer von Augletics werden heute in zahlreichen Fitness-Studios und Trainingsräumen von Vereinen für interaktives Ruder- und Kardiotraining genutzt. Die Langstrecke vom Konzept bis zum Markteintritt haben Flavio Holstein, Benjamin Bach, Hagen Rothe und Hannes Jeltsch unter anderem mit einem EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und mit Unterstützung der Arbeitsgruppe Technische Informatik der Freien Universität gemeistert.

Gewinner 2016: Dearemployee GmbH

Die Psychologen Dr. Amelie Wiedemann, Daniel Fodor und Henning Jakob unterstützen Unternehmen mit einer digitalen Infrastruktur beim betrieblichen Gesundheitsmanagement. Mit ihrer Software kann die gesetzlich vorgeschriebene psychische Gefährdungsbeurteilung für Mitarbeiter in Betrieben effizient durchgeführt werden. Dabei werden Online-Fragebögen eingesetzt, aber auch Unternehmensdaten ausgewertet.

Gewinner 2018: Vet Educators GmbH

Die Tierärztin Dr. Laura Schüller lehrte fast zehn Jahre in der Veterinärmedizin. 2016 hat sie begonnen, Simulatoren zu entwerfen und zu bauen, an denen angehende Tierärztinnen und Tierärzte Eingriffe praktisch üben können. Die Studierenden können dabei Fehler machen, ohne dass lebende Tiere zu Schaden kommen, und aus diesen Fehlern lernen. An Hundebeinen, Kaninchenohren oder Pferdehälsen aus Silikon wird zum Beispiel die Blutentnahme geübt, mit hautähnlichen Naht-Pads lässt sich das Verschließen von Operationsschnitten und Wunden trainieren.

 

Weitere Informationen:

www.marketchallenge.de 

https://augletics.de/

https://www.dearemployee.de/

www.fu-berlin.de/sites/profund/aktuelles/news/Berliner-Startup-Stipendium-vierte-Runde.html

 

Quelle: https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2019/fup_19_105-research-to-market-challenge/index.html



Das „Regionalmanagement Berlin SÜDWEST“ (RMSW) ist im Rahmen des Wirtschaftsförderprogramms Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) je zur Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln sowie einem entsprechenden Anteil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf von Berlin finanziert.

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