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Christoph Gröner, Bauunternehmer, Gründer und Vorstandsvorsitzender der CG-Gruppe

Christoph Gröner. Foto: CG
Christoph Gröner. Foto: CG

03.07.2018: Der Mann, der den Kreisel kaufte
Fast hatte man ihn schon aufgegeben, den 120 Meter hohen Steglitzer Kreisel-Turm, der über Jahre dem Verfall  näher gerückt war. Nun hat den 70er-Jahre-Bau ein Mann gekauft, der Großes damit vor hat und im Berliner Südwesten daraus  den innovativen Wohnturm „ÜBERLIN“ machen will.

Mit seiner CG-Immobiliengruppe, die in Deutschland über neun Standorte verfügt, will er Wohnraum schaffen – besonders bezahlbaren. Dass ihm dabei das Geld ausgeht, ist nicht zu erwarten. Christoph Gröner ist ein vermögender Mann.  Dabei wurde er nicht als Kind reicher Eltern geboren, sondern hat sich sein Vermögen diszipliniert erarbeitet.

Präsent und energiegeladen
Wilmersdorfer Straße in Berlin-Charlottenburg. Ein Geschäftshaus im 60er-Jahre-Stil. Der Pressereferent erwartet uns an  der Tür.  Helle Flure, elegant zurückhaltend. kein Protz. Eine gut gefüllte Obstschale in der Lounge spricht für sich: Mens sana in Corpore sano.

Treffen im Besprechungsraum. Wir sind etwas spät, doch Christoph Gröner stört das nicht: Seine Meetings gehen sowieso meist länger. Christoph Gröner, 1,95 m groß, 50-jährig und gut durchtrainiert, nimmt an der Stirnseite des Tisches Platz, vor sich Studentenfutter. – „Nüsse sind gut für die Nerven“. Und die braucht Christoph Gröner auch, der wöchentlich zwischen Nord und Süd - meist mit Flieger oder Bahn, aber als Porsche-Sammler auch mal mit dem Wagen - unterwegs ist zu seinen Niederlassungen und Projekten in Hamburg, Dortmund, Düsseldorf, Leipzig, Dresden, Köln, Aachen, Frankfurt a.M., Stuttgart, München und Berlin. Oft muss er mit nur vier Stunden Schlaf auskommen. Projekte erledigen sich nicht von alleine, auch wenn fast 500 Mitarbeiter zum Team des „größten Bauherrn von Geschosswohnungen“ gehören. Stete Präsenz ist Christoph Gröner wichtig, damit er als  Rechner und Controller nicht den Überblick verliert. Zum Firmenteam gehört auch sein Bruder, Dipl.-Wirt.-Ing. Frank Gröner, Prokurist in der CG-Gruppe. Ein weiterer Bruder ist im Bankgeschäft tätig.

Familiärer Zusammenhalt ist für Christoph Gröner selbstverständlich.
„Wir drei Brüder hingen immer zusammen“, erklärt der Bauunternehmer, dem die Familie und ein abgeschirmtes Familienleben wichtig sind. Hinter die Dinge zu blicken, mit Biss dranzubleiben, reicht bei ihm bis ins Privatleben. Halbe Sachen sind nicht sein Ding, so will er an den Wochenenden und im Urlaub ganz für seine vier Kinder da sein, die im Alter zwischen 28 und 9 Jahren sind. Seine Frau Anja, selbst erfolgreiche Geschäftsfrau mit „Miracle Room“ und der Kunst am Bau, lebt und arbeitet am Familiensitz in Südfrankreich.

Foto: © Max Menning
Foto: © Max Menning

Der Ungleichheit entgegentreten
Etwas  der Ungleichheit in der Welt entgegensetzen, etwas gegen die Kluft zwischen Arm und Reich ausrichten zu wollen, wird in Christoph Gröners Projekten sichtbar, die den benötigten bezahlbaren Wohnraum schaffen. „Ich werde an der Wirkung meiner Taten gemessen“, erklärt er. – Auch wenn der Unternehmer dabei nicht alle Menschen auf seiner Seite weiß. Die lässt er zu Wort kommen, ohne klein beizugeben.

Dabei wünscht er sich mehr Unterstützung  aus den Reihen der Politik, nicht nur in der aktuellen Wohnraumproblematik und -diskussion, sondern auch beim Vorantreiben der Digitalisierung in der Gesellschaft oder eben zur Überwindung der weiter voranschreitenden Diskrepanz  zwischen Arm und Reich. „Da vermisse ich Interaktivität und finde stattdessen häufig Bequemlichkeit vor“, erklärt er  deutlich. Er scheut sich nicht , die Dinge anzusprechen, die ihn stören. Das macht ihn für andere manchmal unbequem. Selbst packt er aber mit an, um die Dinge dahin zu bekommen, wo er sie hinhaben will. – So auch u.a. mit „Laughing Hearts e.V.“ und seinem großen sozialen Engagement, wenn es darum geht, „den Kindern ihr Lächeln zurückzugeben“. Da erreicht er aktuell in und um Berlin um die 2.200 Kinder in 22 Heimen und betont: „Ihr wiedergewonnenes Lächeln ist für mich der eigentliche Erfolg, der mir wichtig ist.“

Der Weg
Angepackt hat Christoph Gröner schon in jungen Jahren. Da arbeitete er Schrott-Fahrräder auf und verkaufte sie auf dem Flohmarkt. Später half er auf dem Bau. An der Universität Kaiserslautern studierte er Maschinenbau bis zum Vordiplom. „Zum Immobiliengeschäft bin ich aus purer Not gekommen“, erklärt Gröner schmunzelnd, da die vom Vater monatlich überwiesenen 500 D-Mark kaum für ein angenehmes Leben reichten. Also holte er sich 1989 den Gewerbeschein für die „Christoph Gröner Baudienste“ – als Beginn einer filmreifen Karriere.

In Karlsruhe baute er parallel sein erstes Unternehmen in der Baubranche auf. „Die Erfahrungen daraus, die mein Lehrmeister waren, das waren die schwierigen Erfahrungen“, betont Gröner, der als passionierter Hobby-Boxer weiß, dass nicht das Hinfallen, sondern das Aufstehen weiterbringt.

1995 wechselte Christoph Gröner nach Leipzig, wo sich sein Unternehmen auf die Sanierung denkmalgeschützter Altbauten spezialisierte. Seit dem Jahr 2000 kamen Projekte in Berlin hinzu, seit 2015 ist das Unternehmen der CG-Gruppe eine Kapitalgesellschaft mit Hauptsitz Berlin. Das Unternehmen ist zuständig für Projektentwicklung, Bau, Sanierung sowie für Dienstleistungen rund um Wohn- und Gewerbeimmobilien. Kerngeschäft aber ist der Mietwohnungsbau für institutionelle Investoren.

Foto: CG
Foto: CG

Das Ziel
Mit Fertigstellung des Steglitzer Kreisels als „ÜBERLIN“ im Jahr 2021 erwarten den Berliner Südwesten und den am Boden liegenden Berliner  Wohnungsmarkt auf 29 Etagen Eigentumswohnungen unterschiedlicher Größe, doch auch Mietwohnungen wird es geben.

Indessen trainiert Christoph Gröner weiter daran, „dem Geist einen Körper zu geben, der geistige Fitness erlaubt“, und ist auf dem besten Weg, seine bisherige Leistung um eine Minute zu verbessern, um im Treppenlauf des Steglitzer Kreisels alle Stufen bis zum Dach in nur vier Minuten zu erklimmen. Und so gibt es auch keinen Zweifel, dass er beim nächsten Halbmarathon bis zum Ziel unter zwei Stunden bleiben wird. Denn Verlierer sehen anders aus.


Text: Jacqueline Lorenz

CG Gruppe AG
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