LIFE SCIENCE DAY

Foto: Life Science Day, Charité, RMSW
Foto: Life Science Day, Charité, RMSW

Die jährliche Fachtagung ist eine wichtige Präsentations- und Diskussionsplattform für Unternehmen und Dienstleister der Gesundheitswirtschaft, der Gesundheitsforschung sowie Kostenträger und Kliniken der Region Berlin-Brandenburg. Initiiert wurde der LIFE SCIENCE DAY im Jahr 2011 vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf. Seit 2013 kooperiert der Bezirk mit dem Regionalmanagement Berlin SÜDWEST. Weitere Kooperationspartner sind:  Charité - Universitätsmedizin Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH und Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB).

Bilanz LIFE SCIENCE DAY 2017: Intelligente Spritzen für Diabetiker

Foto: Fauland, Montage RMSW
Foto: Fauland, Montage RMSW

Fachtagung über „Biologisches Anti-Aging“ am 8. September 2017 in der Charité Universitätsmedizin Berlin – Campus Benjamin Franklin

Beim diesjährigen LIFE SCIENCE DAY „Zukunft Altersmedizin“ stand das Thema „Biologisches Anti-Aging“ im Mittelpunkt. Über 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich über Risikofaktoren von Organalterung und Alterskrankheiten und welche Präventionsstrategien möglich sind.  

Die Lebenserwartung hat erheblich zugenommen. „Bei Frauen beträgt sie im Durchschnitt 82 und bei Männern 78 Jahre. Mit jedem Jahr steigt die Lebenserwartung um 2,5 Monate“, sagte Prof. Dr. Ursula Müller-Werdan, Direktorin der Charité-Klinik für Geriatrie und Altersmedizin an der Charité in ihrer Eröffnungsrede. „Das Altern ist durch Alterungsprozesse belastet. Wir wollen diese Prozesse anhalten, weil sie Krankheiten auslösen können. Deshalb freuen wir uns, dass so viele Gäste zum LIFE SCIENCE DAY gekommen sind.“

Für die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf Cerstin Richter-Kotowski ist der LIFE SCIENCE DAY die wichtigste Gesundheitsveranstaltung im Berliner Südwesten: „Gerade in unserem Bezirk leben viele ältere Menschen, die Älteste ist 110 Jahre alt. Im LIFE SCIENCE DAY sehe ich auch ein wichtiges Forum über die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitsbereich zu diskutieren. Deshalb freue ich mich, dass die Charité in unserem Bezirk auf dem Campus Benjamin Franklin den wichtigen Bereich `Medizin der zweiten Lebenshälfte´ praktiziert und erforscht.“

Dass dieses Thema im Berliner Südwesten verankert ist, geht auf Prof. Dr. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité-Universitätsmedizin Berlin zurück. Bereits vor acht Jahren ist diese Idee entstanden. „Dank der Unterstützung der damaligen Berliner Politik haben wir den Bereich `Medizin der zweiten Lebenshälfte´ hier im Berliner Südwesten angesiedelt, was eine richtige Entscheidung war“, sagte Frei. „Die Freie Universität Berlin hat das sehr schnell verstanden und sofort ihr Programm DynAge mit der Charité initiiert. Ich wünsche mir, dass sich alle Bereiche auf unserem Campus wie Kardiologie, Nephrologie, Chirurgie u.a. mit altersbedingten Erkrankungen beschäftigen.“ ...mehr>>

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LIFE SCIENCE in Berlin SÜDWEST

Charité - Universitätsmedizin Berlin: Campus Benjamin Franklin. Foto: Charité
Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin. Foto: Bernd Wannenmacher

Der Berliner Südwesten zählt zu den vier größten Wissenschaftsstandorten Deutschlands. Einerseits geprägt durch die Freie Universität Berlin, andererseits aber auch durch andere renommierte Wissenschaftseinrichtungen (u.a. Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung, Max Planck Institut für Molekulare Genetik, Helmholtz-Zentrum Berlin, Konrad-Zuse-Zentrum).

Bei aller wissenschaftlichen Vielfalt bildet der Gesundheitsbereich einen Schwerpunkt, zu dem mit dem Campus Benjamin Franklin in Berlin Südwest -getragen durch die Freie Universität und die Humboldt Universität- ein wesentlicher Teil der größten medizinischen Fakultät in Europa gehört. Um diesen medizinischen Wissenschaftskern gruppieren sich weitere insgesamt 19 Kliniken, 29 Institute und Forschungseinrichtungen sowie über 40 produzierende und entwickelnde Unternehmen in der Medizintechnik, Pharmazie und Biotechnologie.

Ein ganz wesentliches Element für die Stärkung des Gesundheitsbereiches in Berlin Südwest liegt darin, die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse an der Charité und der Freien Universität Berlin sowie an den anderen wissenschaftlichen Einrichtungen in unternehmerische Aktivitäten zu fördern und zu forcieren. Das FUBIC (Technologie- und Gründungszentrum) in Dahlem bietet hierfür künftig die erforderlichen Bedingungen.

Der Bezirk zieht hier an einem Strang mit allen wissenschaftlichen Einrichtungen und auch bezirklich übergreifenden Institutionen wie der IHK Berlin, um Ausgründungen mit dem Schwerpunkt „Gesundheitswirtschaft“ über das FUBIC im Bezirk und auch in der Stadt zu halten.



Das „Regionalmanagement Berlin SÜDWEST“ (RMSW) ist im Rahmen des Wirtschaftsförderprogramms Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) je zur Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln sowie einem entsprechenden Anteil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf von Berlin finanziert.

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie  Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung  Berlin Steglitz-Zehlendorf

Regionalmanagement Berlin SÜDWEST
Schloßstraße 48
Gutshaus Steglitz
12165 Berlin

T +49 (0)30-707 600 84
F +49 (0)30-707 600 26
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